Zeitmanagement

Wenn der ArbeitsFLOW richtig reinkickt

„Meine Arbeit macht mich glücklich!“

Genau mit diesem Satz bin ich gestern nach 18 Stunden auf den Beinen zu Bett gegangen. Ich war zufrieden… müde aber zufrieden! Das habe ich nicht immer von mir behaupten können – auch in all meinen Angestelltenjobs hatte ich solche Tage! Aber heute nach knapp 6 Stunden Schlaf wieder aufzuwachen – völlig munter zu sein und mit Elan an die Arbeit zu gehen – das Gefühl hatte ich damals selten. Es war zäh und ich fühlte mich müde und schlapp! Ich wollte mich nicht wieder in die Arbeit quälen und mich vor Dinge setzen, die am Ende des Tages viel Arbeit waren, Zeit kosteten und man aber physisch nicht viel gesehen hat.

Kennst Du das Gefühl auch, nach einem langen Arbeitstag erschöpft nach Hause zu kommen und das Gefühl zu haben den ganzen Tag gerackert zu haben, aber ohne Endresultat?

Heute ist das Gefühl bei mir anders. Ich schätze es, mir den Tag (meistens) nach meiner eigenen Energie einteilen zu können. Was selbstverständlich auch manchmal heißt bis spät Nachts vorm PC zu sitzen. Es bedeutet für mich Lebensqualität meine eigene Chefin zu sein, Entscheidungen eigenständig treffen zu können und mein Herzensbusiness aufbauen zu dürfen. Ich bin zufrieden und sogar nach einem Marathontag wie gestern, hüpfe ich mit Schwung aus dem Bett, mache mir ein gutes Frühstück und setze mich wieder an meinen Schreibtisch, um an neuen Projekten und Ideen zu feilen J Ein tolles Gefühl, wenn es nur so aus mir raussprudelt….

 

Es ist nicht alles Gold was glänzt – aber funkeln tut es trotzdem 🙂

Es ist nicht immer einfach sich sein Herzensbusiness aufzubauen, es gibt auch hier Tätigkeiten, die man weniger gern macht. Bei mir ist es zB die Buchhaltung, die schiebe ich immer gerne etwas nach hinten. Aber dann kommt der Tag und es macht auch das plötzlich Spaß, wenn man merkt, dass man mit Fokus vor sich hinarbeitet, Rechnungen einsortiert, Buchungen tätigt… alles hat seine Zeit! Ein Solopreneur zu sein, Bedarf es an einer guten Menge Selbstdisziplin und Zeitmanagement. Und einer positiven Einstellung!

Zur Selbstdisziplin gehört meiner Meinung nach in Aktion zu gehen (in Bewegung kommen) – dazu fällt mir ein gutes Zitat von Wolfgang Johann von Goethe ein: „Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“ Denn Erfolg hat genau diese drei Buchstaben: T-U-N! Auch wenn Tätigkeiten anstehen, die man nicht so gerne tut – gehören sie getan! Aber das heißt auch nicht, dass sie von einem selbst getan werden müssen… wenn man Dinge gar nicht gerne tut, kann man diese auch an Menschen outsourcen, die sie gerne tun! Es muss nur in Aktion gegangen und diese Leute ausfindig gemacht werden – dann kann man sich auf seine Kernkompetenzen fokussieren und effizient arbeiten.

 

Tipps zum bewussteren Zeit- und Selbstmanagement

Gerne teile ich mit Dir ein paar meiner Strategien des persönlichen Zeitmanagements:

  1. Mach Dir Notizen
    Ich persönlich habe immer Stift und Notizblock dabei – falls das mal nicht der Fall sein sollte, weil ich gerade von einer zur nächsten Yogastunde flitze, dann mache ich mir (Sprach)-Memos auf meinem Handy. So kann mir kaum etwas durch die Lappen gehen und ich bin bestens organisiert, sodass sich meine KlientInnen und SchülerInnen auf mich verlassen können. Was natürlich nicht heißt, dass auch mir mal etwas durch die Finger rutscht – mein Motto hier: MUT zur LÜCKE – denn ich bin auch nur ein Mensch! (Und wenn ich es ausgesprochen habe, ist es schon viel leichter ums Herz!)
  2. Setze Dir Ziele und Meilensteine
    Es ist wichtig sich Ziele zu setzen und diese dann auch zu verfolgen. Das steht wieder in Verbindung mit den drei Buchstaben des Erfolges – T-U-N! Wenn man sich Ziele setzt ist auch gewährleistet, dass man seinen Fokus im Business nicht verliert. Setz Dir keine zu großen Ziele und wenn, dann breche diese in kleine Etappenziele oder Meilensteine herunter. Wenn Du Schritt für Schritt nach vorne gehst und eines nach dem anderen abhacken kannst, gibt Dir das wieder Boost für die nächsten Schritte.
  3. Triff Entscheidungen
    Das schlimmste was Du tun kannst ist nichts zu tun und keine Entscheidung zu treffen. Denn jede Entscheidung ist besser als keine. Mach Dir nichts vor – meistens ist keine Entscheidung zu gravierend, als dass sie nicht wieder verworfen und neu gemacht werden kann. Hab keine Angst davor Entscheidungen zu treffen!
  4. Zeitfresser ausfindig machen
    Wenn Du selbst oft zu Dir sagst: „Aber dafür hab ich keine Zeit!“ ist das oft Selbstbetrug. Hier mein Tipp: schreib Dir einmal auf wie viel Zeit Du für Deine Berufstätigkeit (inkl. Fahrzeit), Privatzeit (Familie, Freunde, Haushalt, etc.), Schlafen und Deine ICH-Zeit (Hobbies, Sport, Persönlichkeitsentwicklung, etc.) pro Woche bindest. Gliedere klar auf wie Du auf die Summe pro Kategorie kommst. In Summe musst Du pro Woche auf 168 Stunden kommen. Und dann mach es Dir visuell klar in Form eines Tortendiagrammes.
    So kannst Du schnell ermitteln, wo Deine Zeitfresser sind und wo Du zB von Berufszeit auf Privat shiften kannst und umgekehrt. Und dann… Vielen Dank an dieser Stelle an Katharina Welan von www.wunderbareswesen.at, die mich wieder auf diese schöne Art der Achtsamkeit mit sich selbst gebracht hat.
  1. Setzte Prioritäten
    Es ist immer wichtig sich Prioritäten zu setzen. Oft werden einem von außen Prioritäten gesetzten – durch Deadlines die es einzuhalten gilt. Manchmal ist es notwendig sich selbst Prioritäten zu setzen, weil man private Verpflichtungen hat. Dies hängt stark mit dem Thema Entscheidungen treffen zusammen – also hab Vertrauen in Dich selbst und entscheide! Denn… es gibt kein Richtig oder Falsch – sieh es so, dass jede Entscheidung zu dem Zeitpunkt wann Du sie triffst, die WAHRE ist!

 

Und eines vergiss nie in Deinem Zeitmanagement – gönne Dir gezielte Auszeiten! Egal ob Du angestellt oder selbständig bist. Sei es ein Buch zu lesen, zu schlafen, Yoga zu machen oder einen Spaziergang in der Natur – fahre Dich bewusst runter! Dein Körper braucht Ruhe und Entspannung, sonst wird er Dir früher oder später Deine Grenzen von selbst aufzeigen! Was für mich am Yoga immer wieder spannend ist, dass die Philosophie es Dir lernt mit vielen Dingen, die ich oben beschrieben habe umzugehen: Selbstdisziplin, positives Denken, mit dem zufrieden zu sein, was man gerade hat und macht… einfach ein schönes Gefühl zu spüren, dass man am richtigen Weg ist.

 

In diesem Sinne – NAMASTE – ich vertschüss’ mich mal auf meine Matte 🙂

 

Eure Katharina

 

Bild: 1585627 – stockunlimited.com

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